VII. Kapitalflussrechnung

Bei der Kapitalflussrechnung teilen wir Zahlungsströme auf in die Bereiche Cashflow aus betrieblichen Tätigkeiten, Cashflow aus Investitionstätigkeiten und Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten. Auswirkungen aus Veränderungen des Konsolidierungskreises und aus Wechselkursen sind in den jeweiligen Positionen eliminiert. Der Einfluss von Wechselkursänderungen (Basis: Jahresdurchschnittskurse) und Konsolidierungskreisänderungen auf den Finanzmittelbestand ist gesondert dargestellt.

Innerhalb des Cashflows aus betrieblichen Tätigkeiten zeigen wir als Zwischensumme noch einen Cashflow, der lediglich das Jahresergebnis, die Zu- und Abschreibungen, die Veränderung der langfristigen Rückstellungen sowie zahlungsunwirksame Effekte unter anderem aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens darstellt. Einschließlich der Veränderungen der weiteren operativen Bestandteile von Vermögen (inklusive der Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens) und Schulden ergibt sich der Cashflow aus betrieblichen Tätigkeiten. Es werden nur solche Änderungen berücksichtigt, die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurden.

Im Cashflow aus Investitionstätigkeiten berücksichtigen wir ausschließlich die zahlungswirksamen Investitionszugänge und -abgänge in den Immateriellen Vermögenswerten und den Sachanlagen, den Finanziellen Vermögenswerten sowie die Veränderung der Festgelder mit einer Laufzeit von mehr als 3 Monaten inklusive der Commercial Papers.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten beinhaltet neben Zahlungsströmen, die aus Eigenkapitalpositionen resultieren (Kapitalmaßnahmen und Dividendenzahlungen) auch diejenigen Zahlungsströme, welche durch Veränderungen von Finanzverbindlichkeiten entstehen.

Sofern im Finanzmittelbestand (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) nicht frei verfügbare Mittel enthalten sind, werden diese gesondert ausgewiesen.

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